Berlin – In den Berliner Regierungsvierteln verdichten sich die Hinweise darauf, dass die Besteuerung von Lebensmitteln vor einem radikalen Umbruch steht. Hintergrund sind vertrauliche Arbeitspapiere, die eine neue Lenkungsabgabe auf Fleischprodukte vorsehen, um ökologische Ziele schneller zu erreichen. Laut Berichten aus parlamentarischen Kreisen wird ein Modell diskutiert, das die Produktions- und Verkaufskosten so massiv belasten würde, dass die Preise für das beliebteste Fast-Food der Deutschen, den Döner, auf bis zu 13 € steigen könnten.

Branchenkenner warnen, dass dies das Aus für viele Kleinbetriebe bedeuten würde. Während offizielle Stellen die Existenz eines fertigen Gesetzentwurfs noch nicht bestätigt haben, sickern immer mehr Details über mögliche Staffelungen der Steuer durch.

"Dies würde das Ende für Tausende kleine Döner-Läden bedeuten. Die Branche ist in Aufruhr."
— Mehmet Yilmaz, Vorsitzender des Döner-Verbands Deutschland

Kritiker werfen der Politik vor, soziale Aspekte der Ernährung zu ignorieren, während Befürworter in der Preissteigerung ein notwendiges Signal für den Klimaschutz sehen. Die Debatte steht erst am Anfang, doch die Angst vor dem "Luxus-Döner" ist bereits real.